Einladung zu Buchpräsentation & Vortrag
mit Konrad Dietzfelbinger
Sonntag, 30.03.2025, 17:00 Uhr
Der Niemandssohn
Das Innere eines Gesichts, mit geschlossenen Augen, sonst nichts… (S. 49)
Doch – endlich erkennt er sein Haus wieder. Er hat dieses Haus, sein Zuhause verleugnet und im Stich gelassen. Er erblickt sein gegenwärtiges Wesen, Sinnbild dafür ist dieses Haus. Ist es überhaupt seines? Es geht ihn nichts mehr an. „Er hat es verraten, weil er anderswo ein großer Mann geworden ist.“ Darin besteht seine Schuld, durch die ihm sein Inneres verloren gegangen ist. (S.49f.)
Der Zögernde
Langsam wie ein Planet sich dreht, dreht sich der große runde Tisch. …(S. 43)
Die Angst davor, dich der großen, wirklichen Welt zu stellen und die in dich gelegte Aufgabe zu erfüllen, selbstständig und frei zu werden – gerade diese Angst lässt dich nicht selbstständig werden. Die Angst davor, alle bisherigen scheinbaren Sicherheiten loszulassen – mit Hilfe des Verhüllten wäre es möglich – und „fallen“ zu lernen, zeigt dir, wie unzuverlässig sie waren. (S.47)
Der Angelangte
Die Legende vom Wegweiser (S. 198), (Aus: Gefängnis der Freiheit)
Und er fragte das Licht: „Wer bist du?“
„Ich“, antwortete das Licht, „ich bin du. Und nun komm!“
Da verbeugte sich Indicavia tief und trat über die ‚Schwelle.
Der Blitz erlosch. (S.205)
Ort: Movimento, München
80331 München, Neuhauserstraße 15
Zeit: Sonntag, 30. März 2025, 17:00 Uhr
Eintritt frei