Konrad Dietzfelbinger
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Vorträge Frühjahr 2020

 

 

 

Franz Kafka „Das Unzerstörbare in uns“

Eine Interpretation von Franz Kafkas „Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg“.

 

Vortrag und Gespräch mit Dr. Konrad Dietzfelbinger;

(Autor des Buches „Kafkas Geheimnis“

erschienen im Königsdorfer Verlag)

Eintritt frei

https://www.rosenkreuz.de/veranstaltung/das-unzerstoerbare-uns

 

Sonntag, 16. Februar 2020, 16:00 Uhr

Die Paukkammer, Altstadt 94, 84028 Landshut,

Veranstaltungort: 

https://www.rosenkreuz.de/rosenkreuzer-treffen/veranstaltungsort/die-paukkammer/anfahrt

Veranstalter: Lectorium Rosicrucianum, Zentrum München

 

Sonntag, 23. Februar 2020, 16:00 Uhr

Stimmpunkt, Schwarzwaldstraße 139, 79102 Freiburg,

Veranstaltungsort:

https://www.rosenkreuz.de/rosenkreuzer-treffen/veranstaltungsort/stimmpunkt/anfahrt

Veranstalter: Lectorium Rosicrucianum, Zentrum Freiburg

  

Mittwoch, 18. März 2020, 19:30 Uhr

Goldenes Rosenkreuz, Rosental 46, 44135 Dortmund,

Veranstaltungsort:

https://www.rosenkreuz.de/do

Veranstalter: Lectorium Rosicrucianum, Zentrum Dortmund

 

 

 

Goethes „Faust“ – ein spiritueller Weg ?

 

Vortrag und Gespräch mit Dr. Konrad Dietzfelbinger;

(Autor des Buches Goethes „Faust" - ein spiritueller Weg

erschienen im Königsdorfer Verlag)

Eintritt frei 

https://www.rosenkreuz.de/veranstaltung/goethes-faust-ein-spiritueller-weg

 

  

Freitag, 20. März 2020, 19:30 Uhr

Goldenes Rosenkreuz Zentrum Essen, Hufelandstraße 30, 45147 Essen

Veranstaltungsort:

https://www.rosenkreuz.de/e

 

 

Sonntag, 22. März 2020, 11:00 Uhr

Goldenes Rosenkreuz Zentrum Köln, Am Justizzentrum 5a, 50939 Köln

Veranstaltungsort:

https://www.rosenkreuz.de/k

 


 

 

 


 

  


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Franz Kafka „Das Unzerstörbare in uns“

Eine Interpretation von Franz Kafkas „Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg“.

 

Die im Nachlass Kafkas gefundenen 109 Aphorismen Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg enthalten das Geheimnis seines Lebens und Werkes. Man hat ihnen bisher keine Aufmerksamkeit geschenkt, wohl weil sie so gar nicht zu dem gewöhnlichen Kafkabild passen wollen. Denn sie zeigen einen ganz anderen Kafka. Derselbe Kafka, der die Strafkolonie, den Prozess, den Brief an den Vater geschrieben hat, in dessen Werken der Zweifel an der Erkennbarkeit der Wahrheit und die Erfahrung der Ausweglosigkeit zu nicht überbietbarer Intensität verdichtet sind – er spricht hier von einem „Weg“, von „einem Stern, heller als die Sonne“, von „allgemeiner Menschenliebe“. Derselbe Kafka, der der Prototyp des zerstörten, neurotischen Menschen zu sein scheint – er spricht hier vom „Unzerstörbaren“, ja scheint es zu erleben.

Der Vortrag macht einsichtig, dass ein notwendiger Zusammenhang zwischen diesen beiden Seiten Kafkas besteht. Denn erst vom Unzerstörbaren aus zeigt sich die Welt der Erscheinungen als durch und durch vergänglich und zerstörbar. Erst das Unzerstörbare gibt dem Autor die Kraft, die Welt der Erscheinungen als durch und durch zerstörbar zu erkennen. Aber da es außerhalb der Welt der Erscheinungen liegt, kann er es nicht direkt, sondern nur als indirekte Wirkung darstellen.

 

Theoretisch gibt es eine vollkommene Glücksmöglichkeit: an das Unzerstörbare in sich glauben und nicht zu ihm streben.“ (Kafka, Aphorismus 69)

 

 

Goethes „Faust“ – ein spiritueller Weg

 

Als kompromissloser Wahrheitssucher erkennt Faust die Begrenztheit des Verstandes und lässt sich nur noch vom inneren Sein leiten. Das ist „Magie“, gute oder böse.

 

Im Streben nach dem Unvergänglichen löst er alle Anhaftungen am

Vergänglichen auf. Liebe, Reichtum, Macht und Erfolg verlieren ihre

absolute Bedeutung beim ersten Schritt auf dem spirituellen Weg.

Was sind die nächsten Schritte?

 

„Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust,

die eine will sich von der andern trennen:

Die eine hält in derber Liebeslust

sich an die Welt mit klammernden Organen;

die andre hebt gewaltsam sich vom Dust

zu den Gefilden hoher Ahnen.“

www.koenigsdorfer-verlag.de | koenigsdorfer-verlag@web.de